schwarze Field Trial Labrador Retriever Hündin,
* 01. 06. 2003 (DRC-L 03 10176)
Vater: Pinedale Daniel - Nachzuchtergebnisse
Mutter: Enjoy von den Rheurdter Kuhlen - Nachzuchtergebnisse
Züchterin: Daga Mügge
Besitzerin: Nadine Geissler
Filby ist „Everybodys Darling". Bei der Dummyarbeit und jagdlichen Prüfungen zeichnet sie sich durch ihre Ruhe, Konzentration, vor allem Schnelligkeit, Leichtführigkeit und unermüdliche Arbeitsfreude aus.
„Privat" ist sie ausgeglichen, sehr kuschelig, sanft, liebevoll, jedem Menschen gegenüber freundlich und eine hingebungsvolle Mutter.
Rassebeschreibung: (Field Trial-) Labrador und (Show-) Labrador
Der Urahn der Labradore ist vermutlich der St. John´s Dog aus Neufundland. Er war ein reiner Arbeitshund, extrem robust, ein exellenter Schwimmer und hervorragender Helfer der Fischer/Jäger Neufundlands. Ca. 1880 wurden Nachkommen des St. John´s Dog nach England und Schottland gebracht. Die "ersten" Labradore waren ausgezeichnete Jagdgebrauchshunde und apportierten nach dem Schuss (z. B. Fasan, Rebhuhn, Schnepfe, Hase, Ente).
Seit einigen Jahrzehnten gibt es zwei verschiedene Zuchtrichtungen der Labradore: die Field Trial Labradore aus den Arbeitslinien und die Labradore aus Showlinien. Beide Zuchtrichtungen unterschieden sich nicht nur im äußeren Erscheinungsbild, sondern auch sehr stark in ihrem Wesen und ihren Grundbedürfnissen. Züchter der Show-Linien selektieren nach der Schönheit der Hunde, der Familietauglichkeit und bevorzugen den sehr stämmigen Labrador-Typ. Züchter der Arbeitslinien selektieren nach der Arbeitsleistung der Hunde, ihrer jagdlichen Passion, hohem Temperament, einem ausgeglichenem Wesen, Nasenleistung, Schnelligkeit, Leichtführigkeit, großer Unterordnungsbereitschaft und Apportierfähigkeit. Labradore aus den Arbeitslinien sind in der Regel hochbeiniger und leichter vom Körperbau.
Die Anforderungen an zukünftige Labrador Besitzer sind daher extrem unterschiedlich. Ein Field Trial Labrador muss retrievergerecht beschäftigt werden (Jagd, Dummy- oder Rettungshundarbeit), ist sensibler und sportlicher. Ein Labrador aus Show-Linien ist teilweise ruhriger und auch mit Just-For-Fun-Dummy etc. zu beschäftigen.
Noch ein wichtiger Hinweis: Die Rasse "Familienhund" existiert nicht. Ein Labrador hat das Recht auf körperliche und geistige Beschäftigung, die seinen Anlagen entsprechen.
Provokatives zum Nachdenken: 3 x am Tag an der Leine "Gassi - gehen" bis zum Supermarkt ist KEINE Beschäftigung für einen Hund! Ein Hund hat das Recht mit anderen Hunden zu spielen, geistig und körperlich gefordert zu werden!
Gesundheit
- Hüften: HD A2,
- Ellbogen: ED 0/0
- Augen: RD-/PRA-/HC-frei im Oktober 2010
Gentests
- prcd-PRA: normal/clear (Optigen)
- CNM: normal/clear
- EIC: N/N (frei)
- NARC: N/N (frei)
Prüfungen
- APD/A, F, O (Anfänger, Fortgeschrittene (2. Platz), Open/Siegerklasse (3. Platz)
- BLP (1. Platz)
- div. Workingtests
- 2005 Deutsches Finale
- 2005 Belgisches Finale
- Einsatz in der tiergestützten Pädagogik
Zuchtzulassung
erteilt am 10.10.2006 - tauglich für die spezielle jagdliche Leistungszucht
Zuchtwerte: HD 98/ ED 95/ HC 99 (17.12.10)
Formwert
Ergebnis vom 22. 06. 2006: "sehr gut"
Risthöhe: 54 cm
Beurteilung: "Gut geschnittener Hündinnenkopf, mittelbraune Augen, gut getragener Behang, im Körper etwas lang, gute Winkelungen, flüssiger Bewegungsablauf, gutes Haarkleid und Wesen. Schusstest: sicher und interessiert"
Wesenstest
Ergebnis: "bestanden" am 16. 10. 2004
Beurteilung: "Die 16 Monate alte Labradorhündin zeigte sich sehr temperamentvoll und bewegungsfreudig. Der Spieltrieb ist gut entwickelt, ihre jagdlichen Anlagen sind in stark ausgeprägter Form sichtbar geworden. Sie ist sehr ausdauernd und aufmerksam und zeigt mehr oder weniger körperliche Härte. Sie hat eine starke Unterordnungsbereitschaft und sehr enge Bindung zur Führerin. Bei optischen und akustischen Reizen ist die Hündin belastbar."